Sonderangebote

Na klar: Preise runter, Verkauf rauf – das funktioniert immer. Die Kunst liegt aber darin, nicht in die eigene Schnäppchenfalle zu tappen und bei den Kunden nur noch als günstig(st)er Anbieter wahrgenommen zu werden.

Denn in der Regel sind Sonderangebote so knapp kalkuliert, dass die Handelsspanne langfristig zu gering ist, um einen angemessenen Gewinn zu erwirtschaften. Außerdem besteht die Gefahr des Imageverlusts, die Kunden honorieren den Anbieter nicht, sondern verachten ihn, sind misstrauisch und reagieren bei Reklamationen extrem sauer, nach dem Motto: „War ja klar, dass ihr nur Mist liefert, habe ich bei dem Preis schon geahnt ...“.

Daher ist es am besten, wenn die Rabatte begründet werden. Die Lagerräumung zum Saisonwechsel ist ja zum Beispiel ein realer Grund für Preissenkungen. Es sollten auch immer nur wenige Artikel zu Sonderpreisen angeboten und die Aktionen auf einen klaren Zeitraum begrenzt werden.

Auch die Belohnung für ein bestimmtes Verhalten wird von den Kunden eher als ein Angebot wahrgenommen, das sie sich verdienen müssen – etwa durch Einkauf über einer bestimmten Summe oder durch Treue zum Anbieter. Die Assoziation „Billig-Anbieter“ kommt also gar nicht erst auf.





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