​Zusatzkosten vermeiden – oder gut begründen

Hier lohnt die Mühe am meisten, denn unerwartete Zusatzkosten sind Abbruchgrund Nummer eins. Versuchen Sie also, zum Beispiel die Versandkosten direkt in Ihre Preise hinein zu kalkulieren und nicht erst im Bezahlprozess extra zu erheben.

Haben die Kunden Ihren Preis akzeptiert und das Produkt in den Warenkorb gelegt, entfällt nun der häufigste Abbruchgrund. Außerdem können Sie oben im Kopfbereich Ihres Shops den schönen Hinweis „Versandkostenfreie Lieferung!“ platzieren.

Hier lohnt eventuell auch eine Mischkalkulation, bei der Sie bei kleinen Versendungen nur ganz geringe Margen haben. Wie gesagt, wenn es Ihnen gelingt diesen Hauptgrund für den Abbruch zu beseitigen, kann das sehr positive Auswirkungen auf den Gesamtumsatz haben.

Sind Zusatzkosten nicht zu vermeiden, dann beschreiben Sie klar die Vorteile des zusätzlichen Service („Sichere Warensendung: Kein Risiko für Sie. Wir garantieren …“).

Es ist klar, dass eine solche Kalkulation zu höheren Preisen führen und damit in Konflikt geraten kann mit dem Abbruchgrund „Besseren Preis woanders gefunden“. Die eigenen Preise immer wieder über Preissuchmaschinen und Online-Recherche bei den Wettbewerbern zu prüfen, sollte aber sowieso ein Dauerthema sein.





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