​Ein Beispiel – und drei Tipps

Der Suchbegriff „Handy“ wird in Deutschland ca. 90.500 mal pro Monat in Google eingegeben. Für eine Werbung, die dann erscheinen würde, schlägt Google einen Preis pro Klick von 1,86 € vor. Mit dem Begriffspaar „Handy Vergleich“ wird monatlich immerhin 33.100 mal gesucht, es kostet aber nur 1,15 €.

Die Entscheidung, auf das günstigere Keyword zu optimieren, liegt auf der Hand. Wir bräuchten nur zwei weitere Keywords mit ebenfalls um die 30.000 Eingaben pro Monat und hätten bereits das gleiche Gesamtvolumen, wie mit dem Head-Keyword „Handy“.

1. Wie finde ich Long Tail – Keywords?

Es gibt Tools, die sich im Wesentlichen auf etwas stützen, dass Sie auch manuell ausprobieren können: Google Suggest, der automatische Vorschlag zur Vervollständigung von Suchanfragen. Geben Sie zum Beispiel „Handy“ ein und danach ein Leerzeichen, so bietet Google sofort die meistgewählten Fortsetzungen (hier: „Handy … orten, vergleich, test, tarife“).

LTK-Tools nutzen diese und weitere Algorithmen und bieten mit einem Klick lange Listen, die meist ganz inspirierend sind. Da wir wie immer an dieser Stelle keinen Vergleich leisten können, hier nur mein persönlicher Tipp: Das Search One Keyword Tool.

2. Die Begriffe müssen passen

Es nutzt ja nichts, das Begriffspaar „Handy Vergleich“ zu optimieren, wenn man auf der eigenen Seite gar keinen derartigen Vergleich anbietet. Mindestens ein passender Artikel muss zu finden sein – und bei einem Adword sollte der Link auch auf diesen zeigen. Sonst wird Google mangelnde Relevanz feststellen und dies mit einem höheren Klickpreis bzw. schlechteren Platzierungen in der Trefferliste bestrafen.

Somit ist die Suche nach guten LTKs auch durchaus eine Stoffsammlung für wertvollen Content, mit dem Sie Ihren Shop interessanter für Ihre Kunden machen können.

3. Auch die Keyword-Effizienz beachten

Wenn man nur das Suchvolumen betrachtet kann es passieren, dass man auf einen Begriff setzt, nach dem zwar seltener gesucht wird, der aber trotzdem sehr häufig im Netz vorkommt. Dann wird es schwierig, sich aus der Masse der Treffer heraus in die oberen Regionen vorzuarbeiten.

Der Keyword Efficiency Index (KEI) ermöglicht den Vergleich von Keywords bezüglich des Verhältnisses von Suchanfragen zu Suchtreffern. Hier die Formel und eine Beispielrechnung:

Je höher der KEI, desto weniger Konkurrenz findet sich auf der Trefferliste. In diesem wahren Beispiel ist es sogar so, dass die Chance, mit dem Keyword „Handy Vergleich“ gefunden zu werden wesentlich höher ist, als nur mit dem Begriff „Handy“.

Das Suchvolumen je Keyword wird im Google Adwords Tool „Keyword Planer“ angezeigt. Und die Anzahl der Suchtreffer zeigt Google ja bekanntlich gleich oben über der Trefferliste.





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